… ein ganz normaler Sonntag …

Erstmal in die Bahn setzen und losfahren, naja frĂŒhzeitig loskommen, das ist hier schon eine Sache fĂŒr sich.

Geplant war einen Flohmarkt zu besuchen, naja da sollte man schon frĂŒh genug loskommen, alleine das ist hier schon eine Herausforderung. Wenn wir dann endlich los kommen, muss auch noch kontrolliert werden, ist alles aus, sind die Fenster zu, ist wirklich alles aus (also nochmal gucken gehen), hat man alles eingesteckt? Kontrolle und je nach dem nochmal ins Haus zurĂŒck, nochmal kontrollieren. Sehr zum Leidwesen meines Mannes. Irgendwie ist er dann genervt und lĂ€sst auch schon mal nen doofen Spruch los.

Ich habe es auch schon mal geschafft, von der Arbeit wieder nach Hause zu fahren, um sicher zu gehen, das die Kaffeemaschine auch wirklich aus ist. Nun gut, das Problem haben wir jetzt nicht mehr, da wir ja zwangsberentet wurden. Der Gutachter der Rentenversicherung hat uns aus dem Verkehr gezogen, wir wollten das gar nicht, der meinte aber nach 10 Minuten bereits, das er das dringend empfehlen wird.

Ja, so ist das jetzt … gerade mal knapp ĂŒber 40 war ich, aber wurde in Rente geschickt. Wie kaputt mĂŒssen wir eigentlich gewirkt haben und da war das mit der DIS hier noch gar nicht wirklich Thema, das stand zwar in ein zwei Berichten aber keiner hatte uns erklĂ€t was es damit auf sich hat, von einer Behandlung mal ganz abgesehen das hat auch niemand gemacht. Da sind wir wieder bei der Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Naja los gekommen sind wir dann natĂŒrlich erst recht spĂ€t.

In der Bahn dann eine Situation, am liebsten wĂ€r ich ausgestiegen aber nein lieber die Klappe halten, auch dem Mann nichts sagen und aushalten. Egal, je lĂ€nger wir die Therapie machen umso mehr Trigger lassen sich im Alltag zu ordnen, ist ja auch irgendwie logisch, wenn da Mauern löchrig werden. Egal.Wenn ich alleine gewesen wĂ€re, wĂ€re ich mit allergrĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit ausgestiegen an der nĂ€chsten Haltestelle.

Man könnte sich jetzt auch fragen, warum wir nicht mit dem Auto gefahren sind, naja, ich sags mal so, dann hĂ€tte mein Mann alleine fahren mĂŒssen, ich steige nicht mehr in ein Auto ein, Autfahren als Mitfahrer ist der reinste Horror fĂŒr mich. Mittlerweile weiß ich auch warum das so ist. Viele Jahre konne ich mir das nicht erklĂ€ren, wo das herkommt.

Die lezte mehrstĂŒndige Autofahrt, das war kaum auszuhalten und vor allem auch gefĂ€hrlich und extremst nervig fĂŒr meinen Mann. Da sind wir in meiner alte Heimat, zu meiner allerliebsten, besten und lĂ€ngsten Freundin gefahren. Aufgrund der Entfernung sehen wir uns vielleicht 1-2 x im Jahr. Seit dem ca. 3. Lebensjahr kennen wir uns, wenn ich mich auch erst an Dinge erinnern kann, ab dem 14/15/16 Lebensjahr, davor ist fast alles wie ein schwarzes Loch nur mit Fetzen, sieht man von den anderen „Bildern“ mal ab, aber das ist auch ein Thema fĂŒr sich. Wir sind ja nicht ohne Grund viele geworden bzw. zu vielen gemacht worden mit Absicht und so …!

Aber wir schweifen mal wieder ab lach!

Der Flohmarkt halt mit Eintritt, Maske tragen und einchecken, mit einer entsprechenden App.oder halt Zettel ausfĂŒllen.
Die „Ausbeute“ auf dem Fohmarkt war ganz gut ,-)!

Im Anschluss sind wir in einen Biergarten, Kaffee trinken und Kuchen essen, mein Mann bestellte sich Zitronenkuchen, warum auch immer, er mag gar keinen Zitronenkuchen, beschwert sich dann aber bei mir das der nicht schmeckt, na sowas, wer hÀtte das gedacht. Sein Argument, naja er wollte Kuchen essen und das wÀre der einzige der eben noch vorhanden gewesen wÀre. Ja, hö?

Danach sind wir ein wenig planlos durch die Gegend gelaufen, konnten uns nicht entscheiden, in welche Richtung wir nun laufen sollen. Also einfach drauf los, irgendwo wird man schon rauskommen. Das ist aber normal bei uns, wir laufen öfters mal planlos durch die Gegend ,-)! Finden aber immer wieder nach Hause, haha.

Nichts tiefsinniges, nichts aufregendes und so, ein ganz normaler Sonnag halt. Na immerhin sind wir mal wieder raus gekommen, dazu haben wir nĂ€mlich zur Zeit ĂŒberhaupt keine Lust.

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