… Kopfkino lesen auf eigene Gefahr, Triggerwarnung

Bevor Ihr weiterlest, wird eine absolute Trigger Warnung ausgesprochen! Ich gehe davon aus, das Ihr auf Euch selber aufpasst und nicht ĂŒber Eure bekannten Grenzen gehen werdet.

WeichgespĂŒltes wird es jetzt mal nicht geben, sondern ein paar Dinge, welche so im „Kopfkino“ da sind, Innenpersonen, von denen wir hin und wieder erfahren, was sie denken und wie sie zu dem allen stehen, was wir so machen.

Mich erschreckt das und ich empfinde das als sehr bedrohlich, stellenweise. Der Umgang miteinander ist nicht der beste, um es mal freundlich auszudrĂŒcken. Es gibt eine Vermutung aus welcher Ecke das kommt und warum das so ist.

Es bedarf (noch?) keiner Drohungen von außen, das klappt im Innen hervorragend. Irgendjemand hat gute Arbeit geleistet.

Bevor wir in Therapie gingen beim jetzigen, lief das runtermachen, kleinmachen, abwerten und so, noch in vergleichsweisen harmlosen Dingen. sogenannte GlaubenssÀtze an denen man ja super arbeiten könne um sie umzuwandeln und bra.


Bitte nur weiterlesen wenn ihr irgendwie gefestigt seid! Nochmal eine absolute Triggerwarnung!


Je mehr wir daran richtig arbeiten, umso extremer wird das. Von, spring doch aus dem Fenster du Heulsuse, dich braucht kein Mensch, das ist doch vollkommen in Ordnung, das mit Kindern zu machen, dafĂŒr sind sie ja schließlich da, du taugst eh nichts, du hast doch Spass dran gehabt, du hast es doch selbst gewollt, du hast es nicht anders verdient, du hast doch das selbst geil gefunden usw., alles dabei. Verpiss dich einfach ist noch das harmloseste.

Seit einiger Zeit kommen aber auch noch die dazu, welche Drohungen aussprechen. Wenn Du etwas sagst, dann schlitz ich dir die Kehle auf und warte bis du ausblutest, oder ich spalte dir den SchĂ€del. Wir fahren dich mit dem Auto vor die Wand, wenn Du nicht machst was wir Dir sagen (daher die Angst sich in ein Auto zu setzen, unabhĂ€ngig davon wer fĂ€hrt). Beim Autofahren melden sich dann die Minis, die Todesangst haben und glauben unser Mann wĂŒrde uns totfahren wollen, absichtlich, weil sie noch nicht wissen, das es heute ist und es im hier und jetzt und keine Gefahr ist mit unserem Mann Auto zu fahren.

Diese Dinge mitzubekommen, wenn sie in der Sitzung von Innenpersonen ausgesprochen werden, macht einfach nur sprachlos, Angst, Verzweiflung. Als wĂŒrde man verrĂŒckt werden.

Unser Thera versucht dann, mit diesen Innenpersonen ins GesprĂ€ch zu kommen, was sich aber schwierig gestaltet. Mit den Minis zu reden klappt gar nicht, da springt sofort ein Aufpasser nach vorne, der dann auch deutlich sagt das sie geschĂŒtzt werden mĂŒssen, dieser begreift auch nicht, das jetzt in dem Therapiesetting gar keine reale Gefahr vorhanden ist.

Dann gibt es aber auch die Gruppe, welche meint der Thera gehört zu den Leuten die uns nicht wohlgesonnen sind.

Oder auch noch jemanden, der das alles super witzig findet und anfÀngt sich totzulachen wenn er von schlimmen Dingen erzÀhlt.

Meine Gedanken dazu sind dann, ich werde verrĂŒckt, bin Paranoid und doch bestimmt schizo. Bin ich aber nicht weil mir in der Theorie absolut klar ist, warum das so ist wie es ist.

Das ist alles so abstrus und irgendwie schrÀg, wie soll man damit umgehen, wie wird sich das entwickeln?

Wenn dann auch noch jemand sich zu erkennen gibt der hochgradig Suizidal ist und erzĂ€hlt was er plant und dann aber auch sagt das er davon von anderen abgehalten wird aber auch schwer leidet. FrĂŒher hat man versucht diese Innenperson mit Antidepressiva zu behandeln, was nicht funktionierte, wie auch eine Person kann ja nicht die Depression sein. Das ist eine Innenperson. deswegen wurden auch einfach von heut auf morgen die AD weggeworfen.

Ich weiß auch nicht warum ich das jetzt hier so niederschreibe. Das „Kopfkino“ rattert die ganze Zeit, mal mehr mal weniger, es ist so Ă€tzend, da ich noch keinen fĂŒr mich passenden Weg gefunden habe damit umgehen zu können.

Die Diagnose DIS an sich ist schon eine Herausforderung, das anzunehmen und auch zu glauben. WĂ€re Paranoia oder Schizo sein nicht besser? Da gĂ€be es ein paar Pillen und man fĂŒhlt ich besser? Womit ich nicht sagen will das andere Erkrankungen besser oder schlechter sind, alles ist schlimm auf seine Weise. Wieso hat noch niemand eine Pille erfunden welche die DIS an sich behandeln kann und ginge das ĂŒberhaupt? Und kann man sich selbst glauben, wie schafft man das?

Fazit ist, ich glaub ich werde wahnsinnig.

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