… Gedankenfetzen + Zweifel …

Ich weiß nicht, wie es Euch so geht, kennt Ihr das mit diesen blöden Zweifeln, man ĂŒberlegt, das kann doch nicht sein. Das gibt es doch nicht, das ist MIR doch nicht passiert. Wie, ich soll viele sein, was ist das denn fĂŒr ein Bullshit.

Was soll das ĂŒberhaupt sein, viele sein? Und wenn, warum hat man denn eigentlich vorher das nicht so bemerkt, warum hat man eigentlich Jahre lang gut funktioniert? Wie kommt denn der Thera ĂŒberhaupt auf so eine Idee, und woher weiß man das der Recht hat? Vielleicht ist der auch einem Irrtum auferlegen.

Vielleicht ist er auch einfach geil darauf, daß bei seinen Patienten zu sehen oder zu gucken, ob es möglich ist, das Leuten einzureden und diese dann eben weiter zu behandeln, um zu gucken, wie weit er gehen kann? Aber was hĂ€tte er denn davon?

Und wenn man das doch im MRT nachweisen kann, warum werden Betroffene dann nicht einfach alle zum MRT geschickt, bevor es definitiv diagnostiziert wird?

Vielleicht sind das einfach nur eine Art SelbstgesprĂ€che oder unterschiedliche Meinungen, die ein Mensch haben kann oder mit sich selbst fĂŒhren kann. Hat das dann gleich Krankheitswert?

Klar, organisierte KriminalitĂ€t gibt es und natĂŒrlich auch mit der Thematik, Menschenhandel und allem was dazu gehört.

Aber rituelle Gewalt und so, klingt das nicht ein wenig gaga? Warum gibt es kein gesondertes Strafmaß und so? Wie kann das sein, daß niemand von der Existenz weiß bzw. daß es sich nicht nachweisen lĂ€ĂŸt. Ich meine, Schutzgelderpressungen und die Mafia das gibt es ja, davon weiß man und das wĂŒrde auch nie jemand bezweifeln, oder?

Und es gibt doch z.B. keinen perfekten Mord, wie sollte es also möglich sein, ĂŒber Generationen hinaus rituelle Gewalt und sowas verheimlichen zu können?

Aber rituelle organisierte Gewalt mit Folter und Kindstötungen und Kindesmißbrauch und so, warum ist es so schwer, daran zu glauben?

Ich meine Kinderprostitution gibt es ja auch, das wĂŒrde auch nie jemand bestreiten. Warum fĂ€llt es also so schwer, das andere zu glauben und auch zu beweisen?

Warum gibt es sogar innerhalb der Therapeutengemeinde dazu unterschiedliche Meinungen? Woher soll man eigentlich wissen was nun stimmt und was nicht?

Oder Erinnerungen, woher soll man wissen das diese echt sind und woran wĂŒrde man einen manipulativen Therapeuten denn tatsĂ€chlich erkennen als Patient?

Klar, bei mir waren auch schon Erinnerungen an bestimmte Dinge vorhanden, Suizidversuche gab es auch schon viel frĂŒher, bevor ich ĂŒberhaupt daran dachte eine Therapie zu machen, mir gings ja gut so weit. ich hatte einen festen Job, ein stabiles Umfeld, damit sind Freunde gemeint und hatte mit so alltĂ€glichen Problemen zu kĂ€mpfen, die jeder mal so hat, also nichts Weltbewegendes. Von Zeit LĂŒcken und so hab ich nichts mitbekommen, na, wie auch,-) das war halt Uppsalas hab ich vergessen oder ups, naja hast Dich verquatscht oder einfach nicht auf die Zeit geachtet. Naja, wann hast du das denn gekauft und so, ach vergessen, kommt vor. Oder wenn mich Menschen ansprachen und sagten, hey lang nicht gesehen und ich die nirgends einordnen konnte, naja dann hatte man die eben lange nicht gesehen. Also ich hatte immer eine mir absolut logische ErklĂ€rung zu gewissen Dingen.

Allerdings hatte ich so was, als ich meine liebste Freundin in meiner alten Heimatstadt besuchte, eine solche Begegnung, es tauchte jemand auf, der mir erzĂ€hlte zusammen mit anderen Freunden was wir dann und dann alles cooles gemacht haben, das komische daran war, ich konnte mich weder an dessen Namen noch an ihn ĂŒberhaupt erinnern und an die Geschichten, die erzĂ€hlt worden sind NULL. Da steht also jemand von einem der sich freut einen nach Jahrzehnten wieder zu sehen und ich sag dem ins Gesicht, ich kenn Dich nicht, ich kann mich nicht an Dich erinnern. Oder, was haben wir zusammen gemacht, nein, das kann nicht sein. Ist das nicht ein Schlag mitten ins Gesicht des GegenĂŒbers?

Was macht das mit dem anderen Menschen?

Und das soll jetzt einfach so alles nicht mehr stimmen? Bestimmte Filme und bestimmt BĂŒcher, habe ich weder gelesen noch gesehen, auch heute noch schaue ich solche Filme nicht und lese auch solche BĂŒcher nicht, wie also sollte ich auf solche Erinnerungen kommen? Wie weit kann ich mir denn selbst trauen? Bin ich gar einem Irrtum auferlegen und der Thera auch? Reagiere ich so, weil ich glaube der Thera will genau das?

Wie zum Henker soll ich mir denn selbst glauben? Und wenn ich mir selbst nicht so glauben kann, warum glaubt der Thera mir denn? Ich meine, was ist das? Was ist die Wahrheit und wie kann man das herausfinden?

Und wenn ich mir selbst glauben wĂŒrde, was wĂŒrde das fĂŒr mein Leben bedeuten? WĂŒrde das bedeuten mein ganzes bisheriges Leben wĂ€re eine Farce? Also hĂ€tte ich mir mein ganzes Leben lang etwas vorgemacht? Nicht hingesehen und einfach alles wirklich geleugnet und ignoriert?

Woher soll ich denn dann wissen das auch andere Dinge echt sind und nicht einfach nur vorgetÀuscht oder als Fassade und Tarnung?

Wie schaffen andere mit der Diagnose und der dazugehörigen Geschichte sich selbst zu glauben und weiterzuleben, und das zu akzeptieren und zu begreifen? Wie macht man das? Gibt es da eine Art Gebrauchsanweisung? Ich nehme auch ein Rezept, so ist das nicht.

Wie soll man sich den selbst vertrauen, wenn man anderen noch nicht mal vertraut und wenn man anderen vertraut, warum vertraut man dann nicht auch sich selbst?

Woran erkennt man denn, daß es Menschen mit einem gut meinen? Woran erkenne ich denn das Mister X die Wahrheit sagt? Woran erkenne ich das er nicht manipulativ arbeitet und woran kann ich erkennen das mir genau das passiert ist was stellenweise geschildert wurde? Woher weiß ich das ist echt und keine blĂŒhende Fantasie? WĂ€re das eine blĂŒhende Fantasie hĂ€tte ich auch ein seelisches Problem, oder etwa nicht und wo wĂŒrde das denn dann herkommen?

Woher zum Henker soll man wissen was richtig und was falsch ist? Woher?

Mister X sagte mir ja zu Beginn, wenn wir damit anfangen das aufzuarbeiten, dann kann man nicht einfach damit wieder aufhören und es stoppen, ebenso sagte er es wĂŒrde mein komplettes Leben durcheinander bringen. Was soll ich sagen, irgendwie hat er Recht.

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