… darf man gl├╝cklich sein? …

Gestern haben wir uns das neue Video von Dami Charf angesehen, einige kennen ihre Videos und so bestimmt. Wir m├Âgen sie sehr gerne, obwohl wir sie nicht pers├Ânlich kennen, Sie sagt vieles was wir bedenkenlos abnicken k├Ânnen. Bei Ihr in Therapie zu gehen k├Ânnten wir uns vorstellen, aber leider macht sie das nicht mehr und sie w├Ąre auch viel zu weit weg., aber wir finden, sie ist schon auch was besonderes im Therapeutendschungel.

Ich verlinke das einfach hier mal, wenn wir es uns leisten k├Ânnten, w├╝rden wir uns sofort zu ihrem Onlineseminar anmelden, nein soll keine Schleichwerbung sein, wir finden nur, sie macht fantastische Arbeit. f├╝r betroffene und wir finden es auch nicht verwerflich, wenn man damit Geld verdient, warum sollte super Arbeit nicht auch gut bezahlt werden und wenn dann jemand noch mit Herzblut dabei ist, umso besser.


Ja, das ist doch eine gute Frage, darf man gl├╝cklich sein?. Klar darf man gl├╝cklich sein und ja, das sollte von innen kommen. Aber ich frage mich, wie das geht. Was genau ist Gl├╝ck? Einige sagen sicher, das dies mit materiellen Dingen zu tun hat, w├╝rde ich jetzt nicht unterschreiben. Geld, fettes Auto, Haus, teure Handtaschen und solche Dinge, sind vielleicht sch├Ân und es ist sicher beruhigend zu wissen das man nicht jeden Cent 5 x umdrehen muss um irgendwie ├╝ber die Runden zu kommen.

Ist es Gl├╝ck, den passenden Partner zu haben? Ja, w├╝rde ich schon sagen aber dann w├Ąren wir wieder bei dem sein eigenes Gl├╝ck von anderen abh├Ąngig zu machen. Sollte das eigene Gl├╝ck nicht von innen kommen und wenn man selbst nicht mit sich im reinen ist, kann man dann gl├╝cklich werden oder sein?

Ich finde Gl├╝ck ist irgendwie nicht greifbar. Wo ich ein warmes Gef├╝hl habe ist, wenn ich meine beiden Lieblingsmenschen sehe, wenn sie zusammen Dinge tun, die ich nicht auf die Reihe kriege, gleichzeitig kommt dann aber auch wieder ├ärger in mir hoch, weil ich das nicht hinkriege. Wenn mein Kind lacht und so, ja und dann denk ich es w├Ąre f├╝r es noch besser wenn ich mich mit einklinken k├Ânnte, ab einem gewissen Alter von meinem Kind fiel mir das immer schwerer. Ich wei├č nicht wie das geht. Hab es ja selbst nie erlebt und wenn man etwas selbst nie erlebt hat, kann man es ja auch nicht weitergeben. Dann kommt das Gef├╝hl auf schuldig zu sein, nichts auf die Reihe zu bekommen.

Als mein Kind noch kleiner war, habe ich meinem Mann mal vorgeschlagen, das Kind weg zu geben, weil ich der Meinung war, wo anders w├╝rde es dem Kind besser gehen. Ich w├╝rde das nicht hinkriegen und lauter solche bescheuerten Gedanken. Naja auch da fragt er mich ob ich noch ganz dicht w├Ąre.

Gut ok, Kinder kamen in meiner Lebensplanung auch nie vor, weil soviel Verantwortung f├╝r ein kleines Menschlein. Es gab auch eine Zeit da hab ich null an mich gedacht, null. Mittlerweile gelingt es aber schon auch einfach nur was f├╝r mich zu machen, ohne schlechtes Gewissen.

Wenn ich gl├╝cklicher w├Ąre, w├Ąre dann auch mein Kind und mein Mann gl├╝cklicher? Aber bin ich f├╝r das Gl├╝ck anderer verantwortlich? Wie geht das gl├╝cklich zu sein?

Das ist eher so ein, ich darf das nicht, ich hab das nicht verdient, ich bin ein schlechter Mensch. Wie zum Henker stellt man solche Gedanken ab, hahaha, Gedankenstopp, da gibt es ja so eine doofe ├ťbung, kriegen wir hier aber nicht hin. Das ist ja nicht nur ein Gedanke, das ist f├╝r einige eine feste ├ťberzeugung die unumst├Â├člich ist, bisher.

Oder wenn jemand was positives zu mir sagt, oder gar ein Kompliment, das kann hier ja schon nicht angenommen werden, nicht vorstellbar, das dies jemand ernst meint, da muss doch ein fieser Gedanke dahinterstecken von meinem gegen├╝ber.

Als wenn jemand im innen nur darauf lauern w├╝rde das was schlimmes passiert.

Wie viele positiven Erfahrungen muss man denn machen, bis sich da der Blickwinkel ├Ąndert? Das paradoxe an der Sache ist, f├╝r andere im au├čen gibt es immer viel Verst├Ąndnis und so, aber das gilt f├╝r uns selber nicht.

Ja und positive Erfahrungen machen Angst, weil man es nicht kennt, weil man sich auf einem „Spielfeld“ befindet welches einem absolut fremd ist. Neues kann Angst machen, weil man nicht wei├č, wie man sich auf diesem „Spielfeld“ bewegt. Ist das nicht total bescheuert?

Angst davor zu haben gl├╝cklich sein zu k├Ânnen?

Bevor das jemand missversteht, ich bin weder ungl├╝cklich in meiner Beziehung oder mit meinem Kind, da gibt es ganz viele sch├Âne Momente und Erlebnisse. Ich bin im innen ungl├╝cklich mit dem wie und was ich bin und so, ist das nachvollziehbar?




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