… Zweifel, Therapie, Diagnosen, usw. …

Ja, mir ist absolut klar, daß ĂŒber genau das es schon zig BeitrĂ€ge auf jedweden Plattformen gibt, egal wo. Von vielen anderen eben, die an irgendwelchen Dingen zweifeln oder auch an ihren Diagnosen oder den Diagnosen, die auch ihre Kinder vielleicht erhalten haben.

Ebenso gibt es ja dann auch noch diejenigen, die gar nicht selbst betroffen sind, die irgendwo lesen oder hören der und die hat die und die Diagnose oder Schwierigkeiten und dann im schlimmsten Falle noch meinen das in Frage stellen
zu können und das auch noch lauthals kommunizieren und dann dazu beitragen das Menschen, die ohnehin schon am Zweifeln sind das noch mehr in Frage stellen und andere, welche Klarheit haben möchten sich nicht trauen sich Hilfe zu holen aus Angst vor Fehldiagnosen.

Aber es gibt auch die, die mit nichts diagnostiziert sind und jedem erzÀhlen, sie hÀtten ja dieses oder jenes.

Die drei Kategorien gibt es (wenn ich mal so frei sein darf in Schubladen zu schreiben).

Auch wenn es dazu schon zig BeitrÀge gibt, so möchte ich doch einfach mal hier von mir erzÀhlen und das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Das hat nur mit mir zu tun. Ich sehe das so, d.h. in keiner Weise, das ich anderen ihre
Meinung abspreche und schon dreimal nicht ihre eigenen (!) Erfahrungen, oder die eigene aktuelle Situation.

Also ich hier, gehöre zu ersteren was mich betrifft, ganz ehrlich, ich bin da schon arg am Zweifeln, ich soll eine DIS haben? Ne, niemals, das ist absoluter Humbug und sowas von schrĂ€g, das glaubt doch kein Mensch und ich schon mal dreimal nicht. wenn dem so wĂ€re, mĂŒĂŸte ich
doch so und so sein, ich meine man sieht das doch bei anderen DISlern, Wenn ich schon alleine daran denke, naja diese inneren Welten, die ganze Namen der einzelnen Persönlichkeiten und so, das klingt bei denen so absolut schlĂŒssig und glaubhaft, alles typische vorhanden, ich hier, also ich halt, eine innere Welt mit GĂ€rten und was weiß ich, damit kann ich nicht dienen, oder diese von wir reden und nicht von ich, das kommt hier nun auch nicht so oft vor, es wechselt sogar oft in mitten von geschriebenen.

Das gab es aber vor der Diagnose aber auch schon, aber ist das nicht normal? Hat das nicht jeder mal und hat nicht jeder mal sowas wie Stimmen im Kopf die Aktionen, die man so macht, kommentieren? Oder hat das nicht jeder mal, daß es
unterschiedliche Meinungen im Kopf gibt, die auch im Kopf ausgesprochen werden, sowas wie man bist Du blöd, was hast Du denn da jetzt gemacht, also ich hĂ€tte das ja so und so gemacht, was willst denn mit dem? Guck dir doch mal die Klamotten, an die du anhast, das kannst doch nicht anziehen als ich wĂŒrd so ja nicht auf die Straße gehen usw. usf., jetzt mal ganz ehrlich das ist doch normal, das hat doch jeder oder nicht?

Photo by Belle Co on Pexels.com

Wenn nach Namen gefragt wird in der Therapie kommt meist zur Antwort das ginge niemanden etwas an, denn wenn jemand den Namen wĂŒĂŸte, gĂ€be es ja die Möglichkeit irgendwie Kontrolle dem anderen zu geben und Macht, denn wenn man den Namen kennen wĂŒrde, wĂŒrde man dem Mister X einen mĂ€chtigen Teil in die Hand geben. Wenn ich sowas höre, dann denk ich mir nur, was, was rede ich denn da. Wenn ich dann höre wie viele wir sein könnten, dann hör ich mir das an und denken, ja, ne, ist klar. Mister X erklĂ€rt dann das es, aber einfache wĂ€re Namen zu wissen und so, da es dann einfach wĂ€re bestimmte bei Bedarf direkt anzusprechen. Wenn das doch so wĂ€re, ich verstehe nicht, also wenn da wirklich andere wĂ€ren, wĂŒrden die nicht von sich aus ihren Namen sagen und kann es denn sein das manche gar keinen Namen haben? Es wurde auch mal gesagt, da man im innen eh nicht miteinander spricht, mĂŒsse auch niemand die Namen wissen. Wieso scheinen andere Systeme so klar zu sein und wissen die Namen? Und haben eigentlich alle auch Namen? Kann man das an Namen ĂŒberhaupt festmachen, klar gibt es hier ein paar Namen und so aber nehmen wir mal an, wir wĂ€ren wirklich viele, wie soll denn dann eine Kommunikation im innen funktionieren, wenn keiner oder nur ganz wenige direkt angesprochen werden können, mit hey Du, Du Spinner wird das ja sicher nichts, oder?

Zur Innenwelt, naja, da ist nur ein schwarzes Loch mit einem Raum und ansonsten Kisten. Irgendwo habe ich mal gelesen das bei absichtlich gemachten Systemen Innenwelten vorhanden wĂ€ren von den TĂ€tern gemacht wo jeder eben seinen festen Platz hat. Es wird ja davon ausgegangen das ich ein gemachtes DIS System sein soll, alleine das find ich schon schrĂ€g. Irgendwie ĂŒbersteigt das meine Vorstellungskraft, fĂŒr mich selber, wenn ich das bei anderen lese und oder sehe dann klar, kann ich mir das vorstellen und wĂŒrde das auch niemals anzweifeln, aber ich doch nicht. Das mĂŒsste ich doch wissen.

Irgendwann sagte ich mal, ich ginge wieder in meine Kiste zurĂŒck, da wĂ€re es am sichersten. Ne, ich sagte das nicht, ich wunderte mich was ich da gerade sage, wobei ich das nicht sagte, sondern nur wie von außen betrachtet mitbekommen habe, das soll was mit DIS zu tun haben? Ist das nicht irgendeine andere psychische Erkrankung? Man ginge in eine dunkle schwarze enge Kiste? Das ist doch mal absolut durchgeknallt oder nicht? Was soll man denn in einer Kiste und wieso soll eine dunkele enge Kiste sicher sein und vor allem warum sollte man freiwillig in eine Kiste gehen die dann zu ist? Sorry ich bin wahrscheinlich nicht ganz dicht und krank im Kopf.

Ok, mit Spinner und so ohnehin nicht. Naja, warum zweifele ich, keine Ahnung, wenn wir doch viele wĂ€ren, mĂŒĂŸten sich dann nicht so und so verhalten werden? Und wenn ich nur ein Teil von einer großen Gruppe wĂ€re, mĂŒĂŸte ich das nicht wissen irgendwie? Warum denk ich mir immer, ne das kann doch nicht sein und was fĂŒr ein Zeug wird denn da schon wieder erzĂ€hlt, mĂŒĂŸte ich das nicht auch wissen? Wieso denk ich mir was soll der Scheiß und boah was habe ich denn da gerade wieder erzĂ€hlt, also mal so ganz ehrlich, rede ich vielleicht nur so weil ich denke der Therapeut erwartet das? Er erwartet das ich mich so und so verhalte? Aber auf der anderen Seite, warum kann ich da nichts steuern?

Photo by Flora Westbrook on Pexels.com

Wenn das jemand liest, der denkt ganz sicher, ich bin eine durchgeknallte Irre, die nicht mehr alle Latten am Zaun hat, gibt es dagegen irgendwelche Pillen? Es gibt doch fĂŒr jeden Scheiß Tabletten, warum nicht dafĂŒr auch?

Ich befĂŒrchte das wird mal ein langes Posting, ob das ĂŒberhaupt jemand liest und zur Kenntnis nimmt, naja, aber ich schreib das einfach mal hier nieder. Die sogenannten Minis, die haben Namen, aber sind das nicht einfach die inneren
Kinder, das hat doch nichts mit DIS zu tun, hat nicht jeder irgendwie ein inneres Kind naja und hier sind es halt ein paar mehr.

In meiner ersten Reha hat die Oberspsychotante doch zu mir gesagt, das war der erste Satz nach der BegrĂŒĂŸung und Vorstellung ihrerseits, den sie zu mir sagte, war wortwörtlich, wenn sie ihren Mann verlassen, dann sind alle ihre Probleme vorbei, verlassen sie ihren Mann. Sind sie sicher das Ihr Mann nicht schwul ist? Um Ihr Kind mĂŒssen sie sich auch keine Sorgen machen, haben sie sonst noch Fragen? Wenn nein, dann sind wir hier fertig mit dem GesprĂ€ch. Es gab ein Riesentheater in mir, ich stand auf dem Balkon meines Reha Zimmers und wollte runterspringen, irgendwas hat mich dazu gebracht meinen Bezugspfleger dort aufzusuchen. Das gab dann in der Nacht einen mega Aufruhr. Ich hatte diese Psychotante vorher noch nie gesehen und noch nie gesprochen, ich weiß nicht, ob die gute Frau ĂŒberhaupt
meine Akte gelesen hatte. Ich weiß bis heute nicht, was die eigentlich wollte.

Am nĂ€chsten Tag gab es dann nochmal ein GesprĂ€ch mit dieser Ober Therapeutin, da sagte die doch zu mir, sie hĂ€tte ja nicht ahnen können das ich sooo empfindlich wĂ€re. Dann hĂ€tte sie sowas nicht so direkt gesagt, immer noch wußte
ich nicht, was die eigentlich von mir wollte, da sie nicht meine Bezugstherapeutin dort gewesen ist, sondern die Chefin meiner Bezugstherapeutin. Jedenfalls sagte die mir auch noch. ich solle mich doch nicht so anstellen und warum ich so empfindlich wÀre.

Die komplette Reha war eine absolute Katastrophe, nicht nur das Personal und die Therapieangebote dort, alles, ok, das Essen war gut und es waren ein paar nette Mitrehapatienten dort, ohne die, keine Ahnung. Ich hatte sogar Schimmel
in meiner Dusche und auf dem Teppich und dreckige Gardinen, klar eine Reha ist kein Urlaub, aber sauber sollte es schon sein. Eigentlich bin ich dahin gefahren um gesund zu werden, hahahaha, erst danach nahm das Ganze dann seinen Lauf. Nach der Reha ging es mir schlechter als vorher und ich war voll in der SuizidalitÀt.

Interessiert das jemand und liest das ganze Geschreibsel ĂŒberhaupt irgend jemand, naja ich schreib es einfach nieder, vielleicht hilf es mir ja auch, das wĂ€re ja schon mal was.

Fortsetzung folgt, ist schon wieder halb zwei, keine Ahnung, der Kopf dröhnt.

Photo by Kat Smith on Pexels.com

2 Kommentare zu „… Zweifel, Therapie, Diagnosen, usw. …

  1. Ich habe es gelesen und kann deine /eure Fragen gut verstehen. Bei uns war es so, dass wir seit der Diagnose ein Kommunikationsbuch neben dem Bett liegen haben. Morgens war das immer wie Überraschungsei öffnen. Mal stand ganz viel in verschiedenen Handschriften drin, mal nichts. So haben wir gesehen, dass da andere sein mĂŒssen. SpĂ€ter haben wir ein Freundebuch gekauft. Da tauchten erst Name und Alter von Einzelnen auf.
    Wir haben dann den Mann gefragt, wie das bei ihm im Kopf ist, wenn er etwas denkt. Ja, wir dachten auch- ist doch normal, dass es innere Kritiker gibt und so. Nein, es war völlig anders bei ihm.
    Und wer redet und wer hört denn zu, wenn jemand etwas sagt und man gar nicht der gleichen Meinung ist?
    Geht Euren Weg einfach (haha- einfach?) weiter.

    GefÀllt 2 Personen

    1. Die Idee mit dem Freundebuch ist ja sĂŒĂŸ.

      Ih hab hier zig BĂŒcher rumfliegen, ĂŒberall sind ein zwei Seiten beschrieben und dann kommt der innere Drang wieder ein neues zu kaufen. Unterschiedliche Handschriften sind doch auch normal also das kenn ich auch nicht anders. So ist das mit der Eigenwahrnehmung. Lieben Dank!

      GefÀllt mir

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