… eine Frage, welche uns beschĂ€ftigt …

Das geht dann eher an alle die eben psychisch angeschlagen, traumatisiert sind, oder auch eben eine DIS haben und eigene Kinder haben, also Kinder im außen. Die Frage beschĂ€ftigt mich schon etwas lĂ€nger. Was ist da richtig und was ist falsch.

ErzĂ€hlt man seinem Kind was los ist, und was man so erlebt hat? Wenn ja, wie und welches Alter sollten die Kinder da haben. Mein Kind z.b. weiß nur das ich eben eine Art Therapie mache. Mehr weiß er aber nicht, null.

Sollte man dem Kind irgendwann mal erzĂ€hlen was los ist und warum man eine Therapie macht oder verschreckt und verstört man das Kind dann? Muss ein Kind wissen was los ist. NatĂŒrlich meine ich jetzt nicht, dem Kind Einzelheiten zu erzĂ€hlen, sondern einfach erklĂ€rt dem Kind zu sagen das man traumatisiert ist aus den und den GrĂŒnden.

Ab welchem Alter wĂ€re das denn sinnvoll? Oder warte man am besten damit, wenn das Kind schon ausgezogen ist oder eben ĂŒber 18 ist z.b.!

Es gibt hier doch einige die auch Kinder haben, mich wĂŒrde einfach interessieren wie habt ihr das gemacht und was empfehlen zu dieser Thematik Fachleute?

Kinder, egal in welchem Altern, sind ja nicht doof, die werden ja mit AllergrĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit merken das irgendwas nicht stimmt, Kinder haben da ja so echt feine Antennen fĂŒr. Und wenn sie merken das was nicht in Ordnung ist aber nicht wissen was los ist, sind da auch der Phantasie keine Grenzen gesetzt im schlimmsten Falle beziehen sie das auf sich selbst, also das sie was damit zu tun hĂ€tten.

Feststellung zwischendurch, anscheinend sind zur Zeit Quasselstrippen am Werk.

Ich selber denke, zum jetzigem Zeitpunkt mitten in der Selbstfindung des Kindes, wÀre es sicher nicht der richtige Zeitpunkt da etwas zu erzÀhlen. Aber wann wÀre denn der richtige Zeitpunkt.

WĂŒrde ich z.b. etwas erzĂ€hlen dann wĂŒrde er ja auch einen komplett anderen Blick auf seine weitere Familie erhalten und wĂ€re das schĂ€dlich? Ok, Kontakt haben wir ohnehin nicht mehr seit ca. 2 Jahren, auch da vermute ich das Kind macht sich sicher auch darĂŒber Gedanken warum und wieso nicht.

Hinzu kommt das ich das echt sehr sehr schade finde weil dem Kind eben so ein Teil seiner Familie fehlt und diese nicht greifbar ist. Mir ist klar, das ist gut fĂŒr mein Kind, denn es wĂ€re ja absolut schĂ€dlich ihn Zeit mit toxischen Menschen verbringen zu lassen. Ich drĂŒcke das jetzt mal echt harmlos aus. Und seit meinem Auszug zu Hause in einer fast sowas nie Nacht und Nebel Aktion, hunderte km weit weg gezogen und so, gab es ja auch bewusst immer nur selten direkt Kontakt so Aug in Aug, und das Kind war nie alleine mit irgendjemand von denen. Da hab ich immer ein Auge drauf gehabt, zumindest von Kontakt von dem ich weiß.

Keine Ahnung ob man das auch nur im Ansatz nachvollziehen kann, ich habe sogar ein schlechtes Gewissen ihm diese Menschen vorzuenthalten, verrĂŒckt oder?

Der Mann hat da einen klaren Blick, und meint nein diese Menschen hÀtten im Leben seines Sohnes nichts verloren.

10 Kommentare zu „… eine Frage, welche uns beschĂ€ftigt …

  1. Ihr wisst vom all dem noch nicht lange, oder?
    Ich wĂŒrde immer altersgerecht aufklĂ€ren. Weil Unausgesprochenes so viel belastendender ist. Und ja, wegen der feinen Antennen von Kindern.
    Ich wĂŒrde jetzt auch vielleicht nicht warten, bis „Kind“ 21 ist 😆
    Und wenn es nur den Hauch einer Chsnce gibt, dass bei „den Leuten“ irgendwas vorgefallen ist mit dem Kind, wĂŒrde ich die TĂŒr und Chance definitiv öffnen, dass es sich mitteilen kann. Und eben auch den Kontaktabbruch verstehen kann.

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    1. Gewisse Dinge sind schon lange bekannt sie schlummerten, Erinnerungen waren schon Jahrzehnte da, es wurde denen aber keine große Beachtung geschenkt, Bilder von gewissen Übergriffen und so waren schon vorhanden bevor es Mann und Kind gab. Konnte aber weggelĂ€chelt, wegdissoziert, ignoriert und so werden viele viele Jahre bis das Fass dann ĂŒberlief. Es ist also nichts neu aufgedeckt worden in der Therapie, nur das Ausmaß und weitere Verstrickungen werden klarer.

      Die Diagnose ist halt noch nicht so lang da,

      Das Kind weiß um die Problematiken, das ist eine andere Sache, hat nichts mit denen zu tun. Die TĂŒr dafĂŒr sich uns anzuvertrauen ist ihm lbekannt und wurde bereits genutzt, mit Anzeige welche dann auch keinen Erfolg hatte, bzw. eingestellt worden ist. Ein einmaliger Übegriff aber nicht von denen (sondern von einem komplett unbekannten). Doofes Thema. egal.

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  2. Hey
    Wir haben zwei Kinder….

    Und ich glaube eine allgemeingĂŒltige Antwort wirst du schwer finden.
    Ich dachte auch Fachleute…. Aber… Bin da böse hingefallen.

    Ein StĂŒck Vertrauen in dich selbst. Und die Sicht des Kindes. Was es kann und braucht. Und wo es steht. Kontexte. Da gibt es so so viel zu berĂŒcksichtigen…..

    Kann dir meine Erfahrungen bisher sagen. Aber was fĂŒr euch, deine Kinder und Familie gut ist, musst du letztlich selbst herausfinden und keinesfalls einfach irgendwelche Sichtweise oder Handlungen von außen ĂŒbernehmen!!!

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    1. Danke!

      Nein, nein, wir wĂŒrden nie pauschal blind das machen was jemand rĂ€t oder vorschlĂ€gt, bisher wurde das so gehandhabt, eben in den Austausch zu gehen und sich von dem was im Außen gesagt wird anzuhören und dann zu reflektieren und zu schauen was hier auf uns passt. Es wird sicherlich keine pauschalen Aussagen geben können, wie in vielen anderen Dingen eben nicht, da ja jede Situation und jeder Mensch so individuell ist.

      Hier wird sich die Frage gestellt was wĂ€re richtig und was falsch und welche Infos reichen schon aus. Das machen wir nie einfach unreflektiert Dinge ĂŒbernehmen, da wird dann sehr lange drĂŒber nachgedacht, was hilfreich wĂ€re fĂŒr hier selber und was nicht.

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      1. Wir haben nach ein paar schlenkern den Weg gewĂ€hlt den Kindern von Uns zu erzĂ€hlen. Als grade bei dem Großen klar war, dass er Wechsel und Dissoziative ZustĂ€nde mit bekommt. Kindgerecht mit einem Buch und selbst das nochmal sehr reduziert….. Und als Ursache, dass die Mama gehauen hat. Das reichte bei unseren schon an Grund. Und er wollte so eine Oma auch nicht haben. Dass alle anderen der Familie dann auch weg fĂ€llt hat ihn nicht interessiert….

        Und dann nur so viel erklĂ€ren, wie sie selbst fragen oder Unsicherheiten spĂŒrbar sind

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      2. Das klingt schlĂŒssig und klar.

        Wechsel und so hat hier das Kind noch nicht mitbekommen. Also es ist uns nicht bekannt. Es wird halt manchmal gefragt was los wÀre, wie gehts und so. Warum es keinen Kontakt gÀbe. Nicht konkret, keine Ahnung. Kann das gerade nicht erklÀren.

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      3. Alles gut. Ist ja so in paar SĂ€tzen auch schwer. Ach so der Ă€lteste ist sieben und der jĂŒngste sechs. Der Ă€lteste hat eine Ă€ußerst feine Wahrnehmung und erkennt Wechsel bevor Papa es erkennt🙈

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      4. Nenene, schon ungefĂ€hr klar was Ihr meint, das ist verstĂ€ndlich und kling voll schlĂŒssig.

        Hier ist es eben ein Pubertier, bis vor einiger Zeit lief alles in normalen Bahnen, Schule, Mann und ich haben Vollzeit und 3/4 Stelle gearbeitet gearbeitet im Funktionsmodus eben. Ich muss da mal in mich gehen was und wie getan werden sollte oder nicht.

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  3. Unsere Kinder waren schon erwachsen bei der Diagnose, aber die Enkelkinder noch klein. Wir haben mit den Großen offen ĂŒber die Diagnose gesprochen und sie haben sich dann selber weiter informiert und Fragen gestellt.
    Da wir auch den Namen gewechselt haben, mussten wir das auch den Enkelkindern erklĂ€ren. Wir haben es mit einfachen Worten und kindgerecht gemacht. Heute ist unsere Enkelin auch erwachsen, empfiehlt mir BĂŒcher zum Thema und studiert Psychologie. Sie will Therapeutin werden.
    Letzten Endes werden auch Kinder in den Medien tÀglich mit Themen wie Gewalt und M**brauch konfrontiert. Sie gehen bewusster damit um, wenn jemand in der Familie betroffen ist.

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    1. Danke! Hört sich auch schlĂŒssig an und das mit der Enkelin ist ja toll.

      Danke fĂŒr den Gedankenanstoss, ĂŒber das was ihr im letzten Abschnitt geschrieben habt, das wurde hier gar nicht so erfasst, bzw. aus dem Blickwinkel noch nicht gesehen, klingt aber absolut logisch.

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