… lĂ€cheln und winken …

Ja, eine Woche ist rum, noch zwei oder drei oder noch lÀnger Pause je nachdem und es rattert und rattert und rattert im Kopf, wÀre schön wenn da mal irgendwie Ruhe wÀre. Wenn wir uns mit absoluten stumpfsinnigen Dingen beschÀftigen, dann arbeitet es nicht so im Kopf, anscheinend sind dann einige beleidigt und oder verpieseln sich weil sich mit stumpfsinnigem beschÀftigt wird.

Aber das ist auch nicht so der Bringer, dieses rumhocken und vor sich hin zu starren oder sich mit anderen Sachen zu beschÀftigen die vom denken abhalten, ob das die Lösung ist, ich bezweifele es.

Redebedarf haben einige und fragen sich wie das gehen soll ohne, ja das muss gehen ohne, es ist ja frĂŒher auch gegangen ohne. Das doofe daran ist

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Manchmal hilft als Ablenkung oder sowas sich ErklĂ€rungen an zu schauen warum und wieso Dinge gerade so sind wie sie sind und sie sich aber vom hier und jetzt abgrenzen zu können, also einfach das ganze mit Logik zu betrachten, jaja, damit kommt man nicht immer weit, das aber sein zu lassen wie es ist und es auszuhalten das geht noch nicht. Die Frage ist halt auch, ob es sinnvoll ist es auf Teufel komm raus auszuhalten ober ob es sinnvoll ist das in eine andere Bahn zu lenken, FingernĂ€gel kauen, sich mit essen vollstopfen oder sich selbst zu verletzen, wĂ€re auch eine Möglichkeit aber das ist ja einfach nur dysfunktional. Sich irgendwelche sicheren Orte und so vorstellen das klappt auch nur bedingt, die ganzen Übungen und so kennen wir hier ja bis zum erbrechen nĂŒtzt uns aber nichts, weil es zu 95 Prozent eben nicht funktioniert. In der GrĂŒbelschleife nĂŒtzt uns das auch nichts, vielleicht wĂŒrde das ja was nĂŒtzen wenn wir eben nicht viele wĂ€ren, keine Ahnung. Ich hab da keinen Bock drauf aber steuern kann ich das auch nicht irgendwie in eine richtige Bahn. Gibt es denn da ĂŒberhaupt ein richtig fĂŒr alle Beteiligten?????

Oh man ey, das sind doch nur ein paar Wochen, aber das könnte ja auch daran liegen das wir seit Monaten keine Pause hatten, seit Sommer letzten Jahres keine lÀngere Pause, vielleicht hÀtten wir die da mal von uns aus einlegen sollen anstatt das Woche um Woche durch zu ziehen? Keine Ahnung, mir jetzt die Schuld zu zu schieben das es schwer ist und ich selber schuld bin, bringt auch nicht weiter.

Vielleicht einfach aufschreiben und in die Post geben, ne das geht auch nicht. Was pupen wir hier eigentlich so rum, im Gegensatz zu anderen haben wir ja eine Therapie und jemanden der sich auskennt, haben wir da ĂŒberhaupt das Recht rum zu jammern? Nein oder? Wir haben doch schon so viel mehr als andere und die anderen jammern ja auch nicht.

Was jammern wir hier ĂŒberhaupt rum? Wir haben ein Dach ĂŒber dem Kopf, Mann und Kind, warm Wasser, Strom, ein weiches Bett, essen im Regal und im KĂŒhlschrank usw. usf., ist das nicht jammern auf hohem Niveau? Ja ist es irgendwie, anstatt dankbar zu sein das wir so viel mehr haben als so manch anderer, jammern wir hier rum wegen ein paar Wochen Pause. Wie soll das eigentlich werden wenn wir vielleicht demnĂ€chst ein Jahr oder so pausieren mĂŒssen weil die Wartezeit noch nicht rum ist? Nerv, nöhl usw. usf.!

So drehe ich mir hier egoistisch wie ich bin, nun mal irgendwie im Kreis, anstatt an andere zu denken, denk ich an mein Leid und jammer rum. Stell Dich nicht so an sagt es da gerade im innen, Weichei und was willst Du ĂŒberhaupt, Dir geht es doch gut.

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Hahahahahahaaa, wenn ich könnte, wĂŒrde ich JETZT zum Telefon greifen um das loszuwerden was da ist und nein Freunde, Mann oder FREMDE an irgendeinem Hilfetelefon das bringt einfach nichts, das wĂ€re auch mal falsch. Ich kann das nicht erklĂ€ren, warum das falsch wĂ€re, Freunde und Mann sind viel zu nah dran, und wĂ€ren nicht die richtigen Ansprechpartner, ist einfach so. Bei irgendeinem Hilfetelefon anrufen, ne, drauf geschissen, das habe ich schon ein paar mal probiert und es war unfassbar ekelhaft und unempathisch und NULL wertschĂ€tzend was dort erlebt worden ist, scheiß auf diese Hilfetelefone, ich kann mir null vorstellen das es da eins gibt, was in irgendeiner Weise hilfreich ist, Da fĂ€llt mir nur der Spruch ein „Danke fĂŒr nichts oder hey, wenn man es noch schlimmer machen will, ruf doch bei einem Hilfetelefon an, da wird Dir geholfen das es Dir noch mieser geht. Hahaha.

Leider wurde da bisher noch NIE was gutes erlebt, also auch nen Hacken dran, also einfach warten und warten, wenn ich GlĂŒck hab zieht sich eine Wand wieder hoch und die Chance ist vorbei. Wer weiß wozu es gut ist, das es so ist wie es ist. Immerhin gelingt es super das hier der Mann nichts merkt ok, er wirds lesen aber da kann ich nur sagen, er kann auch nicht helfen oder so. Ne, so gerne er das möchte was ja super ist, aber das ist irgendwie nicht der richtige Weg. Das hat ja NULL damit zu tun das er das nicht wissen darf oder soll, sondern einfach das es da nicht richtig platziert ist, das mag sich doof anhören aber da gehört es halt nicht hin.

5 Kommentare zu „… lĂ€cheln und winken …

  1. Warum nich?
    Weil das haben wir noch nich richtig verstanden.
    Also wenn wir fragen dĂŒrfen, weiß ich ja nich.
    Das Problem is zu nah dran steht da, aber ich weiß nich warum, wenn die das doch wissen dĂŒrfen.
    Weißt du was ich meine?
    Hmmm…

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      1. Danke erstmal…
        Also ihr meint, dass nahe Personen nich gut damit umgehen können – also mit so Sachen, die euch passiert sind?
        Weil das zu viel fĂŒr die sein könnte und ihr Angst habt, die zu schrotten?

        GefÀllt 1 Person

      2. Ja, so könnte man das ausdrĂŒcken, esmacht einen Unterschied Inhalte und Details mit einem Profi zu besprechen als mit Menschen, die emotional nah an einem dran sind. Hinzu kommt das ein adĂ€quatr Umgang, oder ein rausholen dann von uns selbr in festgesteckten GefĂŒhlen von einem Angehörigen nicht zu tragen bzw. sicher nicht so zu hĂ€ndeln gewusst wird wie durch einen Profi, welcher eben durchaus eine professionelle Distanz hat, der zwar dabei it aber nich zwingend dann ebn mit drin ist, aufgrund seines Berufs und dem wissen was zu tun ist, wenn es kritisch wird und so.

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      3. Ja, scheint bei den meisten Leuten wohl so zu sein…
        Anfangs ham wir uns gewundert darĂŒber, weil wir gut damit klarkommen, also mit Flashbacks und so.
        Liegt vlt daran, dass wir in der Hinsicht absolut mitleidslos sind.
        Und das hilft.
        MitgefĂŒhl ja, total wichtig – Mitleid auf keinen Fall.
        Da ham wir weder das Recht dazu noch die Pflicht…
        Wir hĂ€tten uns mit anderen Freunden auch gar nich treffen können, weil die frĂŒher oder spĂ€ter immer umgefallen sind.
        Sogar am Telefon.
        Kriegen wir aber auch da hin.
        Nu ja.
        Andere Leute haben da scheints aber keinen Vertrag mit…
        Aber wenns einen selber schrottet, isses klarerweise wichtig, auf sich aufzupassen
        Kein Plan, ob sich das jetzt blöd anhört.
        Is schwer, das richtig rĂŒberzubringen…

        GefÀllt mir

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