… nicht belastbar …

Da war sie mal wieder die Feststellung nicht belastbar zu sein. Aber auf der anderen Seite auch einfach nicht darauf hören zu können. Trotzdem weiter zu machen, dabei auszuflippen zu Hause dem Mann gegenĂŒber und diesen auch noch anzupampen.

SpĂ€ter dann bei einem guten (!) Termin anfangen zu heulen (ausgelöst durch ein positives Wort meines GegenĂŒbers) und sich dann auch noch aufs Besucher WC zu verziehen, indem man heulend den Raum verlĂ€sst und sich im WC einschließt. Mit eiskaltem Wasser ĂŒber die Handgelenke zu versuchen das ganze in den Griff zu bekommen.

Das offene Fenster im WC sehen, dann wieder nur ein Wort im Kopf von jemandem, SPRING, das wird natĂŒrlich nicht ausgefĂŒhrt, dazu ist das nicht da, das dient dazu zu testen ob das Kommando noch funktioniert, das ist so extrem verstörend und es macht ANGST. Mister X meint ja das er sich keine Sorgen macht, das wĂŒrden wir nicht machen, er hat uns das genau erlĂ€utert. Klar, das fĂŒhlt sich nicht an wie damals, als wir schwer depressiv und suizidal waren, das was jetzt da ist, hat eine komplett andere QualitĂ€t.

Das passiert z.b. auch wenn wir mit dem Mann unterwegs sind und wir uns normal unterhalten und alles eigentlich scheint als wĂ€re es im grĂŒnen Bereich, dann wie von Geisterhand beim ĂŒberqueren z.b. einer BrĂŒcke, SPRING oder wenn wir am Bahnsteig stehen oder ein offenes Fenster in der Wohnung. Die Stimme ist in mir, sprich das ist jemand von uns der das sagt oder sagen soll oder sagen muss, das ist sein Auftrag. Das fĂŒhrt dazu das es von jetzt auf gleich kippt.

Warum das ganze? Weil wir die Dinge anscheinend nicht im Griff haben wie wir sie im Griff haben wollen oder wie wir meinen sie im Griff haben zu mĂŒssen. Das ist sowas wie zu erkennen das einem gewisse Dinge im Leben einfach entgleiten, die frĂŒher im absoluten Funktionsmodus nicht entglitten sind.

Ich weiß gerade ganz ehrlich NULL ob es nicht besser war nicht zu bemerken das man permanent ĂŒber seine Grenzen gegangen ist, das man es einfach weglĂ€cheln konnte und weitermachen konnte als wenn nichts wĂ€re.

Dem Zustand immer wieder zu bemerken das einem die Dinge entgleiten und man anscheinend NICHTS im Griff hat und das auch irgendwie nicht steuern kann, das es einen so von jetzt auf gleich sowas wie ausnockt, heimsucht, ĂŒberwĂ€ltigt oder einfach nur so wie ein Schlag ins Genick ist.

Bisher konnten wir das in der Öffentlichkeit vermeiden, also da hatten wir das im Griff, aber das scheint gerade echt zu kippen, das es jetzt auch anfĂ€ngt in der Öffentlichkeit, da kann also irgendwie was nicht mehr gehalten und gesteuert werden. Hoffentlich passiert sowas nicht wenn unser Kind mit dabei ist. Hoffentlich hat Mister X Recht damit das man sich darĂŒber keine Sorgen machen muss (klang schlĂŒssig was er dazu erklĂ€rte). Haben wir DAS im Griff?

Also als ich schwer depressiv war das war komplett anders, das hat sich damals ganz anders angefĂŒhlt. Ich kann das nicht beschreiben.

Oh mann ey, diesen ganzen Scheiß braucht KEIN Mensch!

Ich frage mich, ist das der Preis dafĂŒr das wir so langsam erkennen das wir viele sind und ist das der Preis dafĂŒr das System sowas wie aufgedeckt zu haben also das ganze durcheinander gebracht haben und das man sich erkennt und das da irgendwelche Mauern löchrig und löchriger werden? Ist das der Preis? Wenn das der Preis ist, ich weiß nicht ist der Preis zu hoch. Und wenn das der Preis dafĂŒr ist, kriegt man das irgendwie wieder in andere Bahnen gelenkt?

4 Kommentare zu „… nicht belastbar …

  1. Hey absolutes verstehen hier. Und ja auch der Zweifel und die Angst was da ist. Und was sich zeigt nicht unbedingt gut ist…. Authentischer ja. Aber…. Wozu der ganze Schutz, wenn man jetzt zerbricht und sich nicht eingefangen bekommt. đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž
    WĂŒrde euch gerne weiter helfen. Und tut mir leid, falls ich euch entmutige. Kann nur sagen, dass ich sehr mitfĂŒhle und Ă€hnliches erlebe…. Liebste GrĂŒĂŸe

    GefÀllt 1 Person

    1. 😘

      Nein, das entmutigt, nicht, hört sich doof an, ermutigt eher im sehen das man eben nicht verrĂŒckt wird, das anscheinend irgendwie normal ist. Zu erkennen das man in dem nicht alleine ist, so schlimm das ist, zu lesen das es Euch auch so geht und wahrscheinlich vielen anderen auch.

      Das ist hier eine neue Entwicklung, in der Form irgendwie, anders als vorher. Nun heißt es sich darĂŒber im klaren zu werden das es passiert und einen Umgang damit zu finden. Es einzuordnen. Zumindest kann man es ja vom logischen einordnen. Vielleicht ist es auch gut das es so nach außen dringt, das schĂŒtzt vielleicht auch das innen weil man es nicht mehr krampfhaft im innen behĂ€lt, keine Ahnung! Vielleicht gehört es zum Prozess dazu das es nach außen dringen kann?

      GefÀllt mir

      1. Naja, also der Gedankengang ist, vielleicht muss einem das alles irgendwie entgleiten um es wieder neu zusammen zu setzen? Oder nur ein Versuch sich das sowas wie schön zu reden. 😂

        Edit: Im schönreden ist hier jemand absolut Meisterin.

        GefÀllt mir

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