… aufgewacht …

mitten in der Nacht, es ist jetzt 03:43 Uhr, aufgewacht nassgeschwitzt. Aufgestanden da mache ich die SchlafzimmertĂŒr auf und mich empfĂ€ngt WIND und eine gewisse KĂŒhle. wie geil ist das denn bitte und warum zum Henker, ist das Schlafzimmer wie eine Sauna trotz vollstĂ€ndig geöffneten Fenster.

Ok, kleiner Raum quasi und die TĂŒr ist zu, wegen den Katzen, da wir hier Angst haben, die könnten aus dem geöffneten Fenster springen, wĂ€hrend wir schlafen.

Erstmal den Katzen ein Futterangebot gemacht, angefangen Kaffee auf zu setzen, wtf. wozu, es ist mitten in der Nacht quasi. Also haben wir das gelassen und nur ein Glas mit EiswĂŒrfeln und Tee.

Seit gestern mĂŒssen wir auch wieder die Brille tragen, da wir sonst nicht lesen können, was geschrieben steht, hey, das ging bestimmt zwei Wochen ohne. Hahaha, dazu sag ich jetzt mal nichts weiter. Das witzige daran ist, diese Brille haben wir seit wir 15 Jahre alt sind ca.! An manchen Tagen tut es sowas wie den Augen weh, wenn die Brille getragen wird ohne ist dann besser, an manchen Tagen ist es gar nicht notwendig, dieses Ding zu tragen, geht wunderbar ohne.

Beim letzten Augenarztbesuch (ok das ist auch schon gefĂŒhlt Ewigkeiten her) hieß es, wir brĂ€uchten keine Brille, das ging ohne. Ich erinnere mich noch als junge Erwachsene hieß es z.b. das Gegenteil.

Es ist noch relativ dunkel draußen. Erstmal alle Fenster in der Wohnung aufgemacht, nun sitze ich hier bei geöffnetem Fenster in unserm BĂŒro und sowas wie Abstellkammer, weil wir den Keller nicht nutzen können. Dieser hat eine gewisse Feuchtigkeit, der alte Vermieter behauptet ja steif und fest, der Keller wĂ€re trocken, ja, ne, ist klar.

Das Haus wurde je verkauft, die Horrorszenarien die im Kopf abliefen als wir wussten, das Haus soll verkauft werden, sind nicht eingetreten. Da macht man sich schon so seine Gedanken, sowas wie es wĂŒrde sofort die EigenbedarfskĂŒndigung folgen und man wĂŒrde auf der Straße sitzen. Beim heutigen Wohnungsmarkt wĂ€re das der Supergau, Zumindest hier in der Gegend wo wir wohnen, ist es so gut wie unmöglich eine bezahlbare Wohnung zu finden. Hat man dann noch Kind und Haustiere, ist das quasi wie ein 6er im Lotto. Der Mietspiegel hier ist …!

DafĂŒr das man hier gefĂŒhlt wie mitten in der Pampa wohnt und so schön ist das hier auch nicht wirklich. Ok, das Haus ist schön, gut geschnitten und der Garten ist auch gut. Auch wenn wir den mit jedem Jahr weniger nutzen. Die Frage stellt sich, warum eigentlich nicht? Je grĂ¶ĂŸer das Kind wird umso weniger sitzen wir im Garten, dabei ist das doch toll, sich einfach in den Garten zu setzen im Sommer, auch der Pool wurde wieder nicht aufgestellt.

Was war das toll als auch noch Freunde zum grillen vorbeikamen und wir mitsamt den Kindern im Pool saßen und Spass hatten. Wann hat das eigentlich aufgehört? Und warum?

Es hat sich in den letzten Tagen wieder jemand hier gemeldet aus der Familie mit dem wir keinen Kontakt mehr haben wollen, bisher haben wir nicht darauf reagiert, es kam anonyme Post. Nun können wir nur spekulieren wer das war. Um sicher zu gehen von wem das kommt, mĂŒssten wir genau dort nachfragen, wo wir nicht nachfragen wollen. Wir belassen es einfach dabei, so wie es ist. Von innen regt sich auch kein großer Widerstand gegen diese Entscheidung.

Könnte aber vielleicht auch daran liegen, das wir erst vor nicht all zu langer Zeit in unserem Heimatdorf waren. Da hat sich so einiges verÀndert. Sind so ein paar Dinge vorgefallen, egal.

Das ist eher sowas wie eine gewisse Traurigkeit, das hier Kontakte abgebrochen worden sind. Ich wĂŒsste auch nicht wie da ein Kompromiss aussehen könnte. Klar wird darĂŒber geredet ob es gut oder schlecht wĂ€re und solche Dinge. Ein bissel toxischer Kontakt, wĂ€re das gut, keinen Schimmer. Das heißt ja nicht, das andere Meinungen und oder BedĂŒrfnisse nicht gesehen und erkannt werden. Was ist denn da richtig oder falsch? Das ist stĂ€ndig so ein hin und her.

Dem Impuls sich jetzt an zu ziehen und raus zu gehen werde ich jetzt auch nicht nachgehen, ich denke ich werde mich wieder ins Bett legen und versuchen zu schlafen.

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