… 15.458 Schritte und angenehmes Badewetter …

Macht dann heute erstmal etwas ĂŒber 10 km Laufstrecke, wenn ich das doch nur mal tĂ€glich schaffen wĂŒrde. Aber naja nicht motzen erstmal wertschĂ€tzen, daß man es ja im Grunde kann. Wenn es nicht tĂ€glich funktioniert, dann sich daran erfreuen, wenn es klappt, kleinschrittige Ziele. Nicht darĂŒber Ă€rgern was man nicht schafft, sondern sich darĂŒber freuen was man schafft, das ist sicher die bessere Variante. Aber der Mensch neigt ja dazu, eher das zu sehen was nicht funktioniert. Also wir hier zumindest, sehen eher das was nicht funktioniert. Das was funktioniert wird hier fĂŒr selbstverstĂ€ndlich gehalten, also nicht der Rede wert, was eine beschissene Verhaltens- Denkweise.

Dann noch ein bissel am See, mit Mann und Kind! Jo, das Pubertier kam zwar erst spĂ€ter nach aber immerhin, er hat seine WohlfĂŒhlzone verlassen, haha. Mein Lieblingsstubenhocker.

Heute morgen dann Kontrolluntersuchung, alles tutti mit den Nieren! Wer hĂ€tte das gedacht, Gott sei Dank und so. Der Facharzt war begeistert. Dabei erwĂ€hnte er doch glatt noch, daß ihm Gewichtsverlust aufgefallen wĂ€re an mir (Sie sind aber schlanker geworden – O-Ton). Ja, hey, Eigen- Fremdwahrnehmung, wie das immer so ist. Dann tĂ€uscht mich mein KörpergefĂŒhl anscheinend doch nicht, wĂ€re ja schon, wenn das so weitergehen wĂŒrde. FĂŒr die Körpergesundheit ist das sicher hilfreich. Dann stimmt die Waage anscheinend doch, lach, diese zeigt um die 7 kg weniger an. Sprich ich hatte vor der Umstellung schon das GefĂŒhl da wĂ€ren Kilos weg.

Mittlerweile schon ca. 2 Wochen (oder sind’s schon 3 Wochen?) kein Brot, kein Brötchen, keine Nudeln, keine Kartoffeln, kein Reis. Ok, muß ich doch revidieren, in der Zeit insgesamt 4 Scheiben Eiweißbrot gegessen.

GrĂŒnfutter, Fisch, Salat, Magerquark mit Obst gegessen. SĂŒĂŸigkeiten Verbot auferlegt, puh. FĂ€llt mir zwar echt schwer, mal schauen, wie lange ich das so durchhalte, beim letzten Mal gelang mir das echt wesentlich besser und es fiel 0 schwer. Diesmal ist das echt ein Kampf.

Aber das liegt ja nun auch nicht nur an mir allein, aber puh, ob ich das durchhalte? Keine Ahnung, fĂŒhlt sich an als mĂŒĂŸte ich mich dazu zwingen.

2 x die Woche planschen gewesen, nicht viel aber auch irgendwie ein Anfang, nicht alles auf einmal. Allerdings merke ich, daß es doch sehr erschöpfend ist, jetzt nicht körperlich, sondern eher mental. Am See vorhin festgestellt, Trigger ĂŒber Trigger, nicht so schön, nach dem Kontrolltermin heute morgen, erstmal danach eine Runde rumgeheult, einfach so, keinen Schimmer warum. Eigentlich gab es keinen Grund. Erstmal ein wenig gelaufen, um wieder klarzukommen. Ätzend, wenn man gar nicht weiß, warum das gerade einfach so aus dem nichts heraus passiert.

Dann zu Ablenkungszwecken den Mann kontaktet, mit dem dann mittags einen Kaffee trinken gegangen, wieder nach Hause, Sachen packen und ab zum See. Lust hatte ich 0, hab mich dann dazu gezwungen. Nun ist es kurz vor halb 9 und wir sind gerade wieder zu Hause angekommen.

Merke aber schon, das ist irgendwie zu viel gewesen. zwischendrin sowas wie Wechselchaos, miese Laune und so. Einschießende neue Bilder sobald ich mich hinlege, schwer zu hĂ€ndeln, erklĂ€rt aber dann doch vielleicht das von jetzt auf gleich losheulen mĂŒssen. Wieso muss das alles so verdammt schwer sein, ganz ehrlich, ich finde das nur noch unfair., ja, unfair! Absolut unfair, nur weil irgendwelche Pisser meinten mich fĂŒr ihre eigenen Zwecke, misshandeln, missbrauchen und benutzen zu können. . Aber hey, ich lebe noch … Konfetti werf und tröt, hahaha. Ich finde das so unfassbar unfair, das ich dazu verdammt bin das mit mir rumzuschleppen, das es mein gesamtes Leben und meine Gesundheit beeinflusst und schlussendlich auch das Leben meines Mannes auch beeinflusst, seit es nicht mehr zu halten und zu deckeln war und das ganze aufgebrochen ist, als ich es nicht mehr halten konnte. So unfassbar unfair ist das!

Dieser ganze Rattenschwanz der da dran hĂ€ngt, seelisch krank zu sein, dann nicht mehr arbeitsfĂ€hig zu sein weil das einen kaputt gemacht hat, dann aufgrund des nicht mehr in der Lage sein können arbeiten zu gehen, was dann wieder rum heißt finanziell schlechter gestellt zu sein, als mit voller BerufstĂ€tigkeit, das wieder rum hat Auswirkungen auch auf andere Dinge, weniger Geld, weniger Möglichkeiten, weniger Absicherung fĂŒr das eigene Kind im finanziellen Rahmen und das alles nur wegen dieser Pisser,

Wenn ich mir ĂŒberlege, wie viele Kinder und junge Erwachsene diesen Weg noch vor sich haben,. ich kann nur hoffen, das diese Betroffenen frĂŒhzeitig Hilfen erhalten und zwar richtig! Dieses keine Therapie bevor die TĂ€ter nicht vor Gericht standen, da kriege ich echt AnfĂ€lle, weil die Therapeuten ja den Kindern das einreden und das bei der Gerichtsverhandlung dann falsch gewertet werden könnte, da könnte ich echt schreien, wissen die nicht was sie damit den Betroffenen antun? Wenn man bedenkt wie lange sich so ein Gerichtsverfahren hin ziehen kann.

Das sie nicht erst im Erwachsenenalter zusammen brechen und nicht mehr funktionieren sondern das man sie frĂŒhzeitig auf den Weg des gesund werdens bringt. Diejenigen, die man jetzt aus diesem Sumpf gezogen hat, bei denen passiert das hoffentlich. Die im Dunkelfeld, ich mag es mir gar nicht ausmalen. So scheißendrecks verdammt nochmal UNFAIR!

Vor allem diesesn, naja wie, Du siehst doch gesunde aus, Du kannst nicht arbeiten gehen, so siehst Du aber gar nicht aus. Ja, weil man es auf der Stirn getackert hat das man missbraucht worden ist. Wie sollte ich denn aussehen, wie sollte man als Missbrauchsopfer denn aussehen und wie sollte man zu sein haben? Was haben die Menschen, welche davon keine Ahnung haben, eigentlich fĂŒr eine Vorstellung? Sollen sie doch einfach froh sein das es ihnen nicht so ergangen ist.

Morgen ist grillen mit Freunden geplant, ich denke da werde ich mich rausziehen. Mal sehen, wie das morgen aussieht.

Momentan bekomme ich nur mit, wie die Tage vorbeifliegen, weiß gar nicht, was wir alles so gemacht haben in der Woche, wo ist diese eigentlich geblieben?



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