… der Versuch es allen recht zu machen …

…  der wird so oder so in die Hose gehen! Man kann es nicht allen Menschen recht machen, wer das versucht, der wird sich selbst verlieren! Nennt mir einen Grund, warum man das tun sollte, welcher Sinn steckt hinter so einem Ansinnen, oder so einem verlangen?

Zuallererst sollte man sich selbst treu bleiben! Sich und seiner Einstellung und seiner Meinung! Das heißt nicht daß man die allumfassende Wahrheit hat, die hat niemand! Egal worum es geht. Die Dinge sind immer so individuell wie jede Blume individuell ist, selbst dann, wenn sie denselben Namen trĂ€gt.

Wenn man sich das erstmal bewußt macht, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Die Frage ist, kann man anders als man handelt? Geht das oder passiert das automatisch, inwieweit kann man das beeinflussen, das ist so wie die Frage „Ist der Wald da, wenn niemand hinschaut?“

Inwieweit hat man die Wahl? Welche Freiheiten hat man oder kann man fĂŒr sich einfordern? Was ist richtig und was ist falsch und wer zum Henker meint das bestimmen zu können? Solange man niemand anderem schadet, ist doch alles tutti.

Was macht einen aus? Wenn man eine Diagnose hat, ist man dann nicht mehr als seine Diagnose? Viel mehr, eine Diagnose ist ein Teil von einem aber doch nicht der ganze Teil von einem. Was wir daraus machen obliegt doch jedem selbst. Benötigt man eine Diagnose, ja, wenn man mit sich selbst nicht im reinen ist, dann kann das Helfen sich besser zu verstehen. Oder wenn man Hilfe benötigt, dann ist eine Diagnose hilfreich, um die richtigen Hilfen erhalten zu können.

Hier ist das so, daß wir immer gesagt haben, scheiß auf die Diagnose, wichtig ist nur das wir die richtige Hilfe erhalten. Wobei falsch diagnostiziert werden wollten wir hier auch nicht. Aber an sich ist es doch pupsegal was auf dem Zettel steht. Denn man ist ja viel mehr als das was auf so einem StĂŒck Papier steht. Schlußendlich zĂ€hlt fĂŒr uns hier nur das man die richtige Hilfe erhĂ€lt.

Mittlerweile wurde es hier auch reduziert, die Suche nach Informationen ĂŒber Informationen zu der Diagnose, weil wir festgestellt haben, auf Dauer tut uns das nicht gut. Das zieht an manchen Tagen nur runter, je mehr Infos ĂŒber Infos man sich einholt wird es auch schwierig zu unterscheiden was ist tatsĂ€chlich unseres und was nicht. Unser Leben besteht ja nicht nur aus unserer Vergangenheit, Die Vergangenheit und auch Teile der Gegenwart bestimmt sehr viele Dinge unseres Lebens, aber nicht nur, wenn wir mal so schauen, haben wir auch viele sehr schöne Dinge erlebt, wundervolle Menschen kennengelernt, einige sind geblieben andere nicht.

Ich beschreibe das wie eine Reise mit einem Zug, manche Menschen waren schon mit in diesem Zug, als er startete, andere sind zwischenzeitlich mal eingestiegen und sind kurz geblieben, andere sind eingestiegen und noch immer dabei. Manche (und das ist toll!) sind mal ausgestiegen, um spĂ€ter wieder in unseren Zug einzusteigen. Einige wurden von uns aus dem Zug bugsiert, Schwarzfahrer eben. 😅

Im Grunde haben alle einen Teil dazu beigetragen, wie unsere Reise von statten geht.

De Frage ist nur, wer stellt eigentlich die Weichen fĂŒr unseren Zug? Und WO soll die Reise eigentlich hingehen? Wen möchte ich mitnehmen? Wer möchte tatsĂ€chlich mitfahren, auch wenn es ruckelt und rumpelt und man unterwegs mal notwendige Wartungsarbeiten am Zug anstehen und dieser stockt und sich nicht vom Fleck bewegt oder gar wieder ein StĂŒck zurĂŒckfahren muß oder ein Waggon oder gar die Lok auf dem letzten Loch pfeift. Schlußendlich kann man niemanden dazu bringen mit einem mitzureisen, wer das möchtet tut das und wer nicht der steigt aus. Wichtig waren die, die ausgestiegen sind doch alle.

Die Schwarzfahrer loszuwerden, gestaltet sich schwierig, oft erkennt man sie ja gar nicht, sie tarnen sich und wenn man sie erkannt hat, dann dauert das leider oft eine gefĂŒhlte Ewigkeit bis man soweit ist sie aus dem Zug zu werfen, weil man immer noch hofft, daß sie doch keine Schwarzfahrer sind. Schmerzhafte Erkenntnisse und ja, manchmal fahren wir auch schwarz bei anderen mit, ohne es zu bemerken und wenn wir das Bemerken dann steigen wir aus, weil es nicht zu unserer Reise gehört. Oder wenn man merkt, man ist einfach in den falschen Zug mit eingestiegen, ist ja nicht schlimm, kommt vor.

Wir wĂŒnschen allen in Ihren eigenen ZĂŒgen eine gute Fahrt und liebevolle Mitreisende.

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